Urchristliche Sozialgeschichte: Die Anfänge im Judentum und by Ekkehard W. Stegemann, Wolfgang Stegemann

  • admin
  • April 2, 2017
  • Religion
  • Comments Off on Urchristliche Sozialgeschichte: Die Anfänge im Judentum und by Ekkehard W. Stegemann, Wolfgang Stegemann

By Ekkehard W. Stegemann, Wolfgang Stegemann

Show description

Read or Download Urchristliche Sozialgeschichte: Die Anfänge im Judentum und die Christusgemeinden in der mediterranen Welt PDF

Similar religion books

The Sacred Canopy: Elements of a Sociological Theory of Religion

This significant contribution to the sociology of faith presents an research that clarifies the usually ironic interplay among faith and society.   Berger is famous for his concise and lucid kind.

The Daēva Cult in the Gāthās: An Ideological Archaeology of Zoroastrianism (Iranian Studies)

Addressing the query of the origins of the Zoroastrian faith, this booklet argues that the intransigent competition to the cult of the daēvas, the traditional Indo-Iranian gods, is the basis of the advance of the 2 primary doctrines of Zoroastrianism: cosmic dualism and eschatology (fate of the soul after dying and its passage to the opposite world).

Extra info for Urchristliche Sozialgeschichte: Die Anfänge im Judentum und die Christusgemeinden in der mediterranen Welt

Sample text

Dagegen ist der kapitalkräftige Großhandel, "der die Verbrauchsgüter aus aller Welt herbeischafft und sie ehrlich den Massen zugute kommen läßt", sogar zu loben. Schon der Begriff Arbeit für die Beschäftigungsbereiche des Handels ist problematisch. Tätigkeit ist vielleicht ein angemessenerer Ausdruck als der Begriff Arbeit, denn in der Antike war das Vorurteil weit verbreitet, daß der Kaufmann eigentlich keine Arbeit leistet, sondern eher überflüssigerweise den Preis einer Ware verteuert. 8 2 Handel war keine Arbeit (im Sinne des lateinischen Wortes labor oder des griechischenp6nos), sondern die Mühen der Kaufleute sah man allenfalls in der Gefahr (etwa durch Reisen ins Ausland, vor allem der Schiffahrt) bzw.

Schreibt im 2. Jh. : 78 Tuniken, Togen, Tücher, Kittel und Schuhe kaufe man in Rom; Kappen, Eisenwerkzeug, Sensen, Spaten, Hacken, Äxte, Rüstungen, Schmuck und kleine Ketten in Cales oder Mintumae; Spaten in Venafrum; Karren und Hämmer in Suessa und Lukania; Töpfe und Schüsseln in Alba und Rom; Ziegel und Kacheln in Venafrum, Ölmühlen in Pompeii und bei Rufrius in Nola; Nägel und Stangen in Rom; Eimer, Ölkrüge, Wassertöpfe, Weinkrüge und anderes Kupfergeschirr in Capua und Nola; Erntekörbe, Zugseile und alles Tauwerk in Capua; römische Körbe in Suessa und Casium.

240 iugera (60 ha) 100 iugera (25 ha) ders. Durchschn. 7-10 iugera 200 iugera (50 ha) Horaz Art des Anbaus Zahl der Beschäftigten Oliven Wein Mischkultur Mischkultur 13 Personen 16 Personen 1 Person 5 Familien d) Arbeit in den Städten: Handwerker und Kaufleute Wir haben schon darauf hingewiesen, daß die antike Stadt Zentrum des Konsums war. 1 1 Ebenso war natürlich auch die Unterschicht in den Städten für ihren Nahrungsmittelbedarf auf die landwirtschaftlichen Erträge angewiesen. Doch soll die seit SOMBART und WEBER zumal von FINLEy72 vertretene These von der antiken Stadt als "Verbraucherstadt" - im Unterschied zur mittelalterlichen Stadt, die als Produktionszentrum diente - nicht sagen, 38 I.

Download PDF sample

Rated 4.24 of 5 – based on 3 votes