Schriften des Urchristentums II. Didache, Barnabasbrief, by Klaus Wengst (Hg.)

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  • April 2, 2017
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By Klaus Wengst (Hg.)

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87 Auffällig ist weiter, daß der Didachist hier - wie auch an den anderen Stellen, an denen er diesen Begriff gebraucht - im Singular vom "Evangelium" spricht. Er scheint also nur eine bestimmte Evangelienschrift gekannt zu haben bzw. in seiner Gemeinde vorauszusetzen. 88 Läßt sie sich mit einem der uns bekannten Evangelien identifizieren? Für die Mahnung der gegenseitigen Zurechtweisung gibt es in unseren Evangelien nur eine einzige Parallele, nämlich Mt 18, 15. Köster stellt dazu einschränkend fest: "Aber die Verwandtschaft ist so gering, daß es zwar möglich ist, daß der Kompilator der Did.

Welchen Stellenwert haben sie als schriftlich fixierte Größen, und wie verhalten sie sich zueinander? Der Didachist bezieht sich auf sie in gleicher Weise als Autoritäten. Das zeigt sich an einigen ZitationsformeIn. 9,5: dQ'Y]XEV 6 XiiQLO~ (Mt-Zitat); 14,3: Q'Y]f}ELau, 16,7: EQQEf}'Y] (alttestamentliche Zitate). Köster macht darauf aufmerksam, daß in ZitationsformeIn Perfekt- und Aoristbildungen zu Myw vom Stamm Q'Y]- und QE- bis zu Justin sonst nur in bezug auf das Alte Testament begegnen. Das im Perfekt "Gesagte wird als in der Vergangenheit abgeschlossen gedacht und liegt jetzt in fester Form vor" 114.

CA) ist sie sicher auf Gott bezogen. In Did 14, 3 dürfte also Jesus als Redender vorgestellt sein. Aus einem Satz des Kyrios Jahwe ist ein Satz des Kyrios Jesus geworden. Man darf daher weiter folgern: Das Alte Testament ist für den Didachisten deshalb Autorität, weil es Herrenwort ist, weil in ihm der Herr Jesus spricht. " Wer Sprecher des Zitates ist, wird hier nicht gesagt, aber wahrscheinlich doch" der Herr" als solcher vorausgesetzt. Das Zitat entspricht bis auf eine Ausnahme wörtlich dem LXX-Text des Schlusses von Sach 14,5.

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