Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs by Colin Goldner

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  • April 2, 2017
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By Colin Goldner

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Z. gewesen, als Siddharta Gautama, unter einem Feigenbaume im nordindischen BodhGaya sitzend, zum ,,Buddha'' geworden sei 89 (um es zu wiederholen; durch die eminente Erkenntnis, man solle sich von Extremen femhalten und stets den ,,goldenen Mittelweg'' anstreben). Nach seiner ,,Erleuchtung'' habe Buddha eine Tätigkeit als Wanderprediger aufgenommen, um seine neuerworbene Erkenntnis unters Volk zu bringen. Z. - 49 - gestorben - habe es in Nordostindien bereits zahlreiche buddhistische Gemeinden gegeben.

Die Qualen seien indes keineswegs beendet, wenn Haut und Fleisch verbrannt, zerschlagen, zerschnitten oder von Insekten aufgefressen seien, vielmehr wachse alles wieder nach, und die Tortur vollziehe sich aufs neue. Ein Leben in einer der Höllen währe das Zwanzigfache der Zeit, die man ,,benötigt, um einen großen Speicher voll mit achtzig Viertelzentnern Sesam zu leeren, indem man alle hundert Jahre ein Sesamkorn daraus entnimmt''. ) alles ist in pechschwarze Finsternis gehüllt. Kalte Winde setzen den nackten und unbekleideten Körpern sehr stark zu, so daß sie zittern, sich zusammenkrümmen und dann äußerst stark zusammenziehen.

Dalai Lama den sogenannten Löwenthron. Die tagelang sich hinziehende Zeremonie fand im sogenannten Si Shi Phüntsog, dem größten Prunksaal des PotalaPalastes statt. ] all ihre unerschöpflichen Möglichkeiten einer feierlichen Einsetzung [entfaltet], deren Pracht auf ewig im Gedächtnis der Teilnehmer eingegraben bleibt. '' 85 Erst im Anschluß an die Inthronisation (laut Levenson freilich schon davor) wurde er offiziell zum Mönch geweiht; man brachte ihn hierzu in das zentrale Heiligtum des tibetischen Buddhismus, den Jokhang-Tempel in der Altstadt Lhasas, wo Reting Rinpoche, seines Zeichens Regent Tibets, höchstpersönlich die rituelle Haarschneidezeremonie an ihm vomahm; hinfort war er verpflichtet, eine rote Robe zu tragen und sich regelmäßig den Kopf zu rasieren.

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