Compassion and Solidarity: The Church for Others by Gregory Baum

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  • April 2, 2017
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By Gregory Baum

Within the forthright variety that has earned him a name for controversy, theologian Gregory Baum provides the recent religion and Justice circulate in a variety of church buildings — specially the Roman Catholic Church — including the massive competition to it.

He discusses why many Christians have gotten activists, turning their religion into deeds through operating for the liberation of the terrible. He argues for a brand new ecumenism, allowing a extra consultant opinion in the Church and, in a bigger experience, for what he believes are the basics of a "just society."

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Zwingli nämlich wies weltlicher Obrigkeit, wenn sie christliche Obrigkeit sein wollte, das Recht und die Pflicht zur Neuordnung der städtischen Gesellschaft zu. Falls eine Obrigkeit diese Aufgaben nicht erfülle, könne sie abgesetzt werden. Der Gegensatz zu Luther konnte ausgeprägter und für die kommenden Jahre folgenreicher nicht sein. Eine Verbindung der beiden reformatorischen Ansätze hatte aber nicht nur deshalb keine Aussicht auf Erfolg. In dem auf Anregung des hessischen Landgrafen Philipp zustandegekommenen Marburger Religionsgespräch (1529) wurde darüberhinaus deutlich, daß es unüberwindbare innertheologische Gegensätze gab, die die Abendmahlslehre betrafen.

Durch die Schriften des Erasmus erhielt er einen veränderten Zugang zur Theologie, die er . nicht mehr als kompliziertes Lehrgebäude zu betrachten lernte, sondern als Möglichkeit, Anweisung für ein "der Lehre Christi entsprechendes Tatchristentum" (Rabe, Jahrhundert, S. 255) zu gewinnen. Das Wort der Bibel wurde zur maßgeblichen Autorität für die notwendige Neuordnung der Kirche: Das Prinzip des sola scriptura galt also auch für ihn. Die Reform aber mußte von innen geschehen - orientiert an der alleinigen Mittlerschaft Christi zwischen Gott und den Menschen: hier kam Zwingli wie Luther zum Prinzip des solus Christus.

Der Konflikt erhielt sehr rasch grundlegenden Charakter, da es um Gegensätze in der Auffassung vom Gottesdienst und der Ordnung der Kirche - eben der Institutionen - ging. Zudem stützten sich die Kritiker auf radikale Strömungen in den Zürcher Landgemeinden. Von beiden gemeinsam wurde die Abschaffung der Kindertaufe gefordert, man wollte eine Kirche der Heiligen, womit deren volkskirchlicher Charakter in Frage gestellt wurde. Zwingli stand auf der Seite des Rates, der in einem Erlaß vom Januar 1525 die Kindertaufe bei Strafe der Verbannung festschrieb.

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