Arzneiverordnungs-Report 2005: Aktuelle Daten, Kosten, by Ulrich Schwabe, Dieter Paffrath

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  • April 2, 2017
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By Ulrich Schwabe, Dieter Paffrath

Seit 1985 wird der deutsche Arzneimittelmarkt im Arzneiverordnungs-Report analysiert. Datengrundlage ist die Vollerfassung von four hundred Millionen Rezepten für die Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Arzneimittelausgaben nahmen 2004 erstmals seit 12 Jahren um 2,5 Mrd. € auf 21,7 Mrd. € durch das GKV-Modernisierungsgesetz ab. Wesentliche Elemente der Kostensenkung waren der Ausschluss rezeptfreier Arzneimittel aus der vertragsärztlichen Versorgung, erhöhte Rabatte der Arzneimittelhersteller an die Krankenkassen, erhöhte Patientenzuzahlungen und die Einführung einer Praxisgebühr. Aktuelle Verordnungstrends werden an 3000 Arzneimitteln in forty six Indikationsgruppen dargestellt. Besonders eingegangen wird auf: Bewertung von 33 Neueinführungen des Jahres 2004, Einsparerfolge bei Generika und umstrittenen Arzneimitteln, Verordnungsprofil rezeptfreier Arzneimittel.

Als Schwerpunkthema werden die Arzneiverordnungen pharmazeutischer Hersteller und ihr Produktsortiment im Kindesalter dargestellt. Immer noch problematisch ist hier die Anwendung von Arzneimitteln außerhalb der Zulassung (Off label). Noch häufiger werden bei Kindern Arzneimittel mit umstrittener Wirkung verordnet.

Presseecho zum Arzneiverordnungs-Report 2004:

"Bei Medikamenten droht neue Kostenlawine"

Süddeutsche Zeitung 16.10.2004

"Medikamente werden 2005 teurer"

Tagesspiegel 16.10.2004

"Rezeptfrei oft billiger als verordnet"

Stuttgarter Nachrichten 16.10.2004

"Kosten sinken - vorübergehend"

Deutsches Ärzteblatt 22.10.2004

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Daher werden diese Substitutionskosten nicht mehr bei den Einsparpotentialen berücksichtigt. In den übrigen Indikationsgebieten, in denen wir nicht oder noch nicht über eine wirksame Arzneitherapie verfügen, werden unter anderem nichtmedikamentöse Therapieverfahren vorgeschlagen, deren Wirksamkeit in einigen Fällen ebenfalls gut belegt ist. Bei einigen Indikationsgruppen können aus mehreren Gründen keine anderen Arzneimittel empfohlen werden. Dazu gehören sieben Gruppen, für die ein Leistungsausschluß festgelegt wurde.

63,0%), Neuropathiepräparate 84,9 Mio. € (–86,8%), pflanzliche Prostatamittel 71,7 Mio. € (–94,9%), Magnesiumpräparate 61,3 Mio. € (–90,8%) und Expektorantien 57,7 Mio. 6). 1 SGB V). Nur in wenigen Indikationsgruppen sind die Umsätze verschreibungspflichtiger umstrittener Arzneimittel gestiegen, wie z. B. Expektorantien-Antibiotika-Kombinationen (+126,5%) und Ophthalmikakombinationen mit Antibiotika (+81,5%). 8: Verordnungen und Umsatz umstrittener Arzneimittel 1991 bis 2004 zu den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln haben allerdings dazu geführt, daß der Gesamtrückgang von 846 Mio.

Nach einem Cochrane-Review unterscheidet sich Aripiprazol nicht sehr von typischen und atypischen Neuroleptika in Bezug auf Ansprechrate, Wirksamkeit und Verträglichkeit (El-Sayeh und Morganti 2004). Die Therapiekosten von Abilify liegen bei einer Tagesdosis von 15 mg bei 7,03 €/Tag und damit im Bereich anderer Atypika. Lediglich die generikafähigen Atypika Clozapin und Amisulprid sind deutlich kostengünstiger. 3). Empfehlung: Aripiprazol (Abilify) ist ein weiteres atypisches Neuroleptikum ohne wesentliche Unterschiede zu den bisherigen Vertretern.

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